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...in der Weiterbildungsreihe neuroorthopädische Rehabilitation und sensomotorische Schmerztherapie.

Das Institut für Schulungen in der neuroorthopädischen Rehabilitation bietet Ihnen die im Folgenden aufgeführten Weiterbildungsveranstaltungen an. Unter Kurs-Termine finden sie alle Kurstermine und Veranstaltungsorte. Hier sind auch die jeweiligen Kontaktpersonen aufgeführt.

Kompaktkurs: Posturale segmentale Stabilisierung mit Posturomed und Propriomed nach MUDr. Rašev bei den häufigsten Schmerzen im Bewegungsapparat

Im Rahmen der Funktionspathologie des Muskeltonus entstehen die häufigsten Schmerzen der modernen Zeit. Die Dysfunktion der posturalen Stabilisierung wird durch die Veränderung der kybernetischen Prozesse im ZNS verursacht. Dies führt dann zur Überlastung der Muskelfaserbündel und der Muskelansätze. Die dabei entstandenen Schmerzen sind funktioneller/posturaler Ätiologie und benötigen eine völlig andere Therapie als Schmerzen bei destruktiven entzündlichen oder traumatischen Prozessen.   Die Kursteilnehmer erfahren sehr kompakt die wichtigsten neurophysiologischen Ursachen der Schmerzentstehung bei Funktionspathologie des Muskeltonus und erlernen praktisch die Therapietechniken der segmentalen Stabilisierung. Das endgültige Ziel jeder Schmerztherapie am Bewegungsapparat ist nämlich eine gute Qualität der segmentalen Koordination. 

Kursinhalte:
 

- Neurophysiologie der Haltung und 3 kybernetische Ebenen des ZNS
- Posturale Ontogenese in der Entwicklung der posturalen segmentalen Stabilisierung
- Propriozeptoren, Nozizeptoren, Schmerzentsteung, Entstehung und Bedeutung der       Muskeldysbalancen
- Klinische Beispiele der häufigsten Schmerzzustände und Therapieansätze
- Posturale Therapie der segmentalen Instabilität auf dem Posturomed und anderen labilen Therapieflächen, System der Therapiestufen
- Die Konditionierung der Posturalen Stabilisierung mit dem Propriomed und anderen elastischen Stäben, Bedeutung der einstellbaren Frequenzen in der Therapie  

Wann ist die posturale Therapie indiziert: 


- haltungsbedingte Rückenschmerzen, akut und besonders chronisch
- Zustände nach Operationen im Rücken-, Schulterbereich und an tragenden Gelenken der Beine - Hüfte, Knie, Sprunggelenke
- funktionelle Instabilitäten im Wirbelsäulenbereich, instabile Schulter
- Haltungsschwäche, juvenile Hyperkyphosen, Frühstadium Morbus Bechterew, Scheuermann u.ä. - Koordinationsprobleme bei athletischen und vielen anderen sportlichen Disziplinen
- Tinnitus, whip lash injury und alle Zustände nach Gehirnerschütterungen mit sensomotorischen Dysfunktionen
- mehrere orthopädische und neurologische Erkrankungen mit posturalen sensomotorischen Defiziten


Das Konzept der funktionellen Stabilisierung auf dem Posturomed nach MUDr. Rašev

Postural bedingte Schmerzen nehmen in der modernen Gesellschaft zu und benötigen eine völlig andere Therapie als Schmerzen bei destruktiven entzündlichen Prozessen im Bewegungsapparat. Im Kurs sind Prinzipien der Entstehung der häufigsten Schmerzen im Bewegungsapparat und der Therapiemöglichkeiten bei segmentaler Instabilität neu systematisiert.
 
Bei der posturalen Therapie auf dem System POSTUROMED ist erstmals die fortlaufende Diagnostik der posturalen Stabilität und eine dosierbare Therapie möglich. Statt der häufig verwendeten Begriffe „sensomotorisches oder propriozeptives Training“ verwendet man den Begriff POSTURALE THERAPIE deshalb, weil die Therapie auf dem POSTUROMED bei guter Therapietechnik die posturalen Reaktionen des Menschen bessert. Klinisch äußert sich dies durch eine bessere intersegmentale Koordination.

Kursinhalte:

-  Neurophysiologie und Kybernetik der Haltung und der Bewegung
-  Bedeutung der posturalen Funktion in der Stabilisierung der Lokomotion
-  Schmerzentstehung im Bewegungsapparat und Entstehung der Ausweichbewegungen
-  Therapeutische Möglichkeiten bei posturalen Bewegungsstörungen
-  Prinzipien der posturalen Therapie – Therapiestufen
-  POSTUROMED und die posturale propriozeptive Koordinationstherapie
-  Praktische Therapiebeispiele (Gelenkinstabilität, Hypermobilität)
-  Patientendemonstration, praktische Schmerztherapie


Stabilisierendes Training mit PROPRIOMED/Bioswing im neuen Konzept der posturalen Schmerztherapie

Im Kurs werden neue Übungen zur Therapie der segmentalen Instabilität im Rumpfbereich und der Schultergürtel-Region unterrichtet.

Die wichtigste Neuheit stellt neben dem neuen Konzept der Übungen die Einstellbarkeit der Frequenz durch 4 verstellbare Frequenzregler. Die Frequenz der oszillierenden Bewegungen des Schwingstabs muss bei jedem Patienten individuell nach seiner aktuellen Dyskoordination eingestellt werden. 
Der High-Tech-Stab Propriomed/Bioswing ermöglicht erstmals die Einstellung angemessener Schweregrade der Übungen.

Die segmental wirkenden Muskeln werden erstmals mit Propriomed/Bioswing dosiert aktiviert, weder unterfordert, noch überfordert!     
                   
Das Propriomed/Bioswing von MUDr. Rašev wird in der neuro-orthopädischen Schmerztherapie und Rehabilitation eingesetzt. Der Kursteilnehmer erlernt ein spezielles Übungsprogramm mit dem deutliche Therapiefortschritte  bei folgenden Diagnosen erzielt werden können:
- Instabile Schulter
- chronische haltungsbedingte Rückenschmerzen,
- alle Zustände nach Operationen im Schulter- und Rückenbereich,
- Haltungsschwäche, juvenile Hyperkyphose
- Morbus Scheuermann und Morbus Bechterew im Anfangsstadium
- Koordinationsprobleme bei leicht athletischen und anderen sportlichen Disziplinen
- uvm…

Das Propriomed/Bioswing wurde 1996 von MUDr. Rašev entwickelt, mit speziellem System der Übungen.

Nach dem Vorbild Propriomed/Bioswing entstanden später Flexi Bar, Staby, Swing Stick und andere einfachere elastische Stäbe. Für einfaches Präventionstraining zu Hause sind sie bei guter Koordination geeignet, für Behandlungen sind diese jedoch aufgrund ihrer Eigenschaften nur begrenzt einsatzfähig.


Fazilitierendes Kinesiotaping

In der Schmerztherapie am Bewegungsapparat spielt die funktionelle Stabilisierung eine wichtige Rolle. Durch die Aktivierung mit fazilitierendem Taping kann man die posturalen Reaktionen in vielen Fällen wesentlich verbessern und die Schmerzfreiheit sowie eine bessere Koordination erreichen. Diese Besserung äußert sich durch Schmerzfreiheit und eine bessere Koordination.

Kursinhalte:

-  Neurophysiologie der Rezeptoren, Exterozeption, Propriozeption, Nozizeption
-  Tonische und phasische Muskeln
-  Die Reizschwelle und die Zusammenarbeit der Muskel
-  Funktionelle Stabilisierung des Bewegungsapparates
-  Steuerung des Muskeltonus und der posturalen Reaktionen
-  Möglichkeiten der Beeinflussung der exterozeptiven und der propriozeptiven                      Inputinformationen
-  Kinesiotaping bei konkreten Funktionspathologien und Pathomorphologien


Myofasziale Release Weichteiltechniken (MYT)

Die myofaszialen Weichteiltechniken gehören zu den wichtigsten Grundlagen der modernen Manualtherapie und der Osteopathie. Durch die Behandlung komplexer Weichteile wird das Entspannungsphänomen in der Therapie bei Bewegungseinschränkungen erzielt. Sie stellen einen wichtigen Teil der Behandlungsmöglichkeiten, nicht nur bei Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, sondern auch bei strukturellen orthopädisch-neurologischen Erkrankungen dar.

Kursinhalte:

   
- Neurophysiologie der Bewegung, Muskelabschwächung, funktionelle Bewegungsketten
- Schmerzentstehung im Bewegungsapparat und der hypertonen Muskeln
- Neurophysiologie und Praxis der Palpation, Releasephänomen
- Theorie der Barriere, Stärkung der faszialen Beweglichkeit, die Efferenz und die Afferenz
- Praktische Einübung der myofaszialen Releasetechniken


Spezifische Dehntechniken nach „V. Janda“ in der Schmerztherapie

Eine erfolgreiche Schmerztherapie im Bewegungssystem setzt die Kenntnis der Ursachen der Muskeldysbalancen voraus. Prof. Janda hat die Tonusdysbalancen in 5 Gruppen eingeteilt. Jede Ursache des veränderten Muskeltonus benötigt eine völlig andere Technik. Moderne Dehntechniken normalisieren ganz gezielt die Reizschwelle der Muskeln, eine spezielle Technik kann sogar die Bindegewebselastizität beeinflussen.

Kursinhalte:

- Prinzipien der Diagnostik der Veränderung des Muskeltonus
- Die Ursachen der Muskelverkürzung, der Muskelhypertonie und der Inhibition der              Muskelkraft
- Die wichtigsten Dehntechniken in der Schmerztherapie am Bewegungsapparat, im            Muskel- und Bindegewebsbereich
- Praktische Therapiebeispiele sowie Anwendung der Dehntechniken



MUDr./Univ. Prag Eugen Rašev, Facharzt für Rehabilitation und Physikalische Medizin, Lehrstuhl für Physiotherapie und Rehabilitation der Karlsuniversität Prag.

Prof. Dr. Fr. Véle, Lehrstuhl für Physiotherapie und Rehabilitation der Karlsuniversität Prag.

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